Joker sucht geduldige, sanfte Menschen

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Jokers (geb. 2018), Geschichte liest sich wie eine Odyssee - eine, die die Tierseele schlecht aushält. Wir merken es dem jungen, dreijährigen Labrador-Schäfermix Joker an, dass er die Welt nicht mehr versteht.

Bereits einmal wurde er aus einem anderen Tierheim adoptiert. Aber im Alltag war man mit ihm überfordert. Seit er nun bei uns ist, zeigt er sich völlig verunsichert. Das äußert sich bei ihm so, dass er hysterisch bellt und panisch flüchtet. Leider öffnet er sich neuen Menschen gegenüber nur sehr langsam - und viel Zeit bleibt im Tierheim nicht für Hunde wie ihn, auch wenn sich die MitarbeiterInnen sehr bemühen.

Wir wünschen uns für den missverstandenen Rüden, dass seine neuen Menschen ihn nicht mehr bedrängen oder ihn mit Situationen konfrontieren, die ihn in Angst versetzen. Ihm genügt seine Bezugsperson völlig, er will sich mit BesucherInnen nicht mehr auseinandersetzen müssen. Außerdem ist ein Leben in einer hektischen Stadt unvorstellbar für ihn. Überall sieht er lauernde Gefahren.

Er wünscht sich ein Leben am Land, wo Bellen nicht sofort zum Problem wird. Außerdem will er Einzelhund sein. Schlechte Nerven verhindern ein stressloses Annähern an Artgenossen meistens. An Katzen ist er laut Angaben der Vorbesitzerin gewöhnt.

Kinder sind Joker zu hektisch, da weicht er aus. Daher sucht er ein kinderloses Zuhause, in dem er sich zurückziehen darf, wenn ihm alles zu viel wird. Wir sind sicher, dass er sich dann auch öffnen wird, wenn er endlich das für ihn unendlich stressige Tierheim verlassen darf!